Bitcoin durchbricht 65.000 Dollar: 'Uptober' verspricht historische Gewinne

Es ist wieder Zeit für einen eneuen und aktuellen Crypto News Überblick. Da der letzte Crypto Bericht für den September 2024 abermals gut angekommen ist, werden wir auch für den Oktober einen Ausblick bieten. Der Kryptomarkt zeigt sich bullish zum Start des vierten Quartals. Bitcoin hat die wichtige 65.000-Dollar-Marke durchbrochen und verzeichnet seit Anfang September einen Anstieg von über 26 Prozent. Historische Daten und On-Chain-Metriken deuten auf weitere Gewinne hin - aber es gibt auch Warnsignale.

Sportwetten Anbieter mit Kryptowährung

Historische Saisonalität spricht für weiteren Aufschwung

Nutzer von Crypto Sportwetten sollten die Kurse im Blick behalten, oder nur mit Stablecoins hantieren. Nach einer Einzahlung ist bei allen bei uns vorgetsellten Buchmachern aber ohnehin das Geld nach der Einzahlung stabiles Fiatgeld.

Der Oktober, von Krypto-Enthusiasten oft als "Uptober" bezeichnet, hat sich historisch als der stärkste Monat für Bitcoin erwiesen. Mit einer durchschnittlichen Rendite von 22,9 Prozent und einem Median von 27,7 Prozent seit 2013 sind die Erwartungen an den kommenden Monat hoch. Auch das vierte Quartal insgesamt zeigt sich traditionell stark, mit einer durchschnittlichen Rendite von beeindruckenden 88,84 Prozent.

Die aktuelle Marktstruktur erinnert stark an das Halving-Jahr 2020, als Bitcoin nach einer langen Konsolidierungsphase zwischen Oktober und Dezember seinen historischen Bullrun startete. "Die Parallelen zu 2020 sind nicht zu übersehen", erklärt ein leitender Analyst von Bitfinex. "Damals bewegte sich der Preis ebenfalls monatelang seitwärts, bevor er im vierten Quartal ausbrach."

On-Chain-Daten zeigen gemischtes Bild

Während einige On-Chain-Metriken bullish erscheinen, gibt es auch Warnsignale. Bitcoin konnte sich über dem wichtigen Short-Term Holder Realized Price von 62.750 Dollar etablieren - ein klassisches Bullmarkt-Signal. Zudem sinken die Bitcoin-Reserven auf Kryptobörsen auf den niedrigsten Stand seit Ende 2019, was auf abnehmendem Verkaufsdruck hindeutet.

Allerdings hat das Open Interest in Bitcoin-Futures mit über 35 Milliarden Dollar ein Level erreicht, das historisch oft mit lokalen Preisspitzen korrelierte. "Eine kurzfristige Korrektur von 5-10 Prozent würde den Markt gesünder machen und wäre kein Grund zur Sorge", so der Bitfinex-Analyst.

Makroökonomischer Rückenwind

Die US-Wirtschaft zeigt sich trotz hoher Zinsen robust. Das BIP-Wachstum im zweiten Quartal wurde auf 3 Prozent nach oben korrigiert, während die Inflation auf den niedrigsten Stand seit dreieinhalb Jahren gefallen ist. Dies könnte der Federal Reserve Spielraum für moderatere Zinsschritte geben.

Auch aus der Politik kommen positive Signale: Die amerikanische Vizepräsidentin Kamala Harris hat in einer Rede die Bedeutung von Blockchain und Kryptowährungen für die technologische Führungsrolle der USA betont.

Institutionen bleiben aktiv

Große Finanzinstitutionen bauen ihr Krypto-Engagement weiter aus. Der Vermögensverwalter BlackRock verzeichnet mit seinem USD Institutional Digital Liquidity Fund bereits über 522 Millionen Dollar an verwaltetem Vermögen. Dieser Fonds wird auch als Backing für einen neuen Stablecoin des Protokolls Ethena dienen, was die zunehmende Verflechtung von traditionellem und dezentralem Finanzwesen zeigt.

Vorsichtiger Optimismus angebracht

Die Kombination aus historischer Saisonalität, solidem makroökonomischem Umfeld und institutionellem Interesse spricht für weitere Kursgewinne bei Bitcoin. Eine kurzfristige Konsolidierung würde dem Markt jedoch nicht schaden. Sollte sich das Muster von 2020 wiederholen, könnte Bitcoin Ende des Jahres oder Anfang 2025 neue Allzeithochs erreichen. Anleger sollten jedoch die hohen Leverage-Levels im Markt im Auge behalten und auf erhöhte Volatilität vorbereitet sein.