WM-Orakel: Wer holt den Titel 2026?

Die Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada biegt auf die Zielgerade ein. Während sich einige Nationen bereits für die Endrunde qualifiziert haben und andere um die Play-offs kämpfen, stellt sich die große Frage: Wer würde die WM gewinnen, wenn sie heute beginnen würde? Zahlreiche Experten haben ihre Favoriten gekürt und analysiert, welche Teams das Zeug zum Titel haben.

WM-Orakel: Wer holt den Titel 2026?

Spanien: Die neue Macht im Weltfußball?

Mark Ogden sieht Spanien als Top-Favoriten, da die Mannschaft mit den klimatischen Bedingungen in Nordamerika am besten zurechtkommen würde. Als amtierender Europameister verfügt Spanien über unbestrittene Klasse. Das Team von Luis de la Fuente zeichnet sich durch Dominanz und Zermürbungstaktik aus. Mit Weltklasse-Torhütern wie Unai Simón und David Raya, einer starken Abwehr und einem Mittelfeld um Martín Zubimendi, Pedri und Rodri sind sie bestens aufgestellt. Im Angriff sorgen Mikel Oyarzabal, Dani Olmo, Ferran Torres und Shootingstar Lamine Yamal für Torgefahr und Unberechenbarkeit.

Jugend und Erfahrung als Trumpfkarte

Tom Hamilton betont die Erfahrung Spaniens bei großen Turnieren, obwohl die Mannschaft im Finale der UEFA Nations League gegen Portugal im Elfmeterschießen verloren hat. Die Rückkehr von Pedri nach seiner Verletzung stärkt die ohnehin schon hochkarätige Mannschaft zusätzlich. Zwar sieht er auch Frankreich, England und Argentinien als Konkurrenten, doch im Moment steht Spanien an der Spitze. Sam Marsden hebt den klaren Spielstil und die gut definierten Rollen innerhalb des Teams hervor. Das macht sie widerstandsfähig gegen Ausfälle. Einzig der Ausfall von Yamal könnte schwerwiegend sein, da seine Qualität und Unberechenbarkeit kaum zu ersetzen sind.

Unschlagbar seit Ewigkeiten?

Alex Kirkland argumentiert mit der beeindruckenden Bilanz Spaniens: Euro-Sieg 2024, Gewinn der UEFA Nations League 2023 sowie das Erreichen des Finales der Nations League 2025. Zudem ist die Mannschaft seit 29 Pflichtspielen ungeschlagen. Mit Pedri, Yamal und Nico Williams verfügt Spanien über zahlreiche Optionen im Mittelfeld. Cesar Hernandez verweist auf 24 Spiele ohne Niederlage in regulärer Spielzeit oder Verlängerung sowie auf die makellose WM-Qualifikation ohne Gegentor. Lizzy Becherano sieht Spanien aufgrund des EM-Sieges und der dadurch gewonnenen Erfahrung der jungen Spieler als Favoriten. Die Mannschaft sei an jeder Position stark genug, um die Herausforderungen der WM zu meistern.

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England: Endlich der ersehnte Titel?

Laut Julien Laurens ist Thomas Tuchel der Schlüssel zum englischen Erfolg. Er betont, dass Tuchel ein Trainer ist, der wichtige Entscheidungen trifft und offen kommuniziert. Seine Fähigkeit, mit großen Egos umzugehen und einen starken Teamgeist zu formen, sei laut Laurens entscheidend. Zudem verfügt England über einen der talentiertesten Kader mit erfahrenen Spielern und einer neuen Generation hungriger Stars. Harry Kane ist in Topform und Tuchel weiß, wie er das Team optimal aufstellen muss.

Frankreich: Die Konstante im Weltfußball

Beth Lindop setzt auf Frankreich, das bereits 2018 Weltmeister wurde und 2022 das Finale erreichte. Mit Kylian Mbappé und Ousmane Dembélé sind sie in der Offensive nahezu unschlagbar. Zudem verfügt Didier Deschamps über eine Fülle an Offensivtalenten. Auch die Defensive um Dayot Upamecano, Theo Hernández und William Saliba ist in Topform. Ryan O'Hanlon hebt die Konstanz Frankreichs bei Weltmeisterschaften hervor und sieht ihre potenzielle Sturmreihe als die beste, die der internationale Fußball zu bieten hat.

Argentinien: Der Titelverteidiger mit Erfahrung

Rob Dawson ist der Meinung, dass die klimatischen Bedingungen in Nordamerika den europäischen Teams zu schaffen machen werden. Er sieht Argentinien als Favoriten, da sie bereits in Katar triumphiert haben und der Kern der Mannschaft noch immer dabei ist. Zwar wird Lionel Messi nicht mehr den gleichen Einfluss haben wie beim letzten Mal, doch mit Emiliano Martínez, Cristian Romero, Alexis Mac Allister, Enzo Fernández und Julián Álvarez hat er starke Mitspieler um sich. Die Erfahrung, die Argentinien vor vier Jahren gesammelt hat, könnte entscheidend sein.

Die Experten sind sich uneins, doch eines ist klar: Die Weltmeisterschaft 2026 wird spannend. Zu den Top-Favoriten gehören Spanien, England, Frankreich und Argentinien, aber auch andere Teams könnten für eine Überraschung sorgen. Über Sieg und Niederlage werden am Ende die klimatischen Bedingungen, die Form der Schlüsselspieler und die taktische Ausrichtung entscheiden.